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Gebäude & Technik
Ein Zuhause zwischen zwei Diensten.
Essen, waschen, schlafen: Die Lokführerunterkunft gehörte zum Alltag eines Bahnhofs, an dem Personal und Lokomotiven wechselten.
Eine Unterkunft für unterwegs
Die Entstehung des Gebäudes wird derzeit um 1907 eingeordnet. Es bot Lokführern bei Durchreisen, Schichtwechseln, Umspannungen oder längeren Aufenthalten eine Unterkunft. Auch Reparaturen an einer Maschine konnten einen solchen Aufenthalt erforderlich machen.
Mehr als eine Schlafstelle
Ess-, Wasch- und Schlafmöglichkeiten machten Pausen zwischen den Diensten möglich. Damit ergänzte das Haus die technischen Einrichtungen des Bahnhofs um eine alltägliche, menschliche Seite: Wer Züge führte, brauchte nicht nur Arbeitsräume, sondern auch Erholung.
Leerstand und neue Ideen
Spätestens ab 1975 stand die Unterkunft nach aktuellem Forschungsstand leer. Die Bahn versuchte längere Zeit, das Gebäude zu verkaufen, und gab es zunächst nicht zum Abbruch frei. Anfang der 1980er-Jahre wurden örtlich auch eine Nutzung als Alten- oder Pflegeheim erwogen. Diese Pläne wurden nicht umgesetzt.
Ein Haus mit offener Zukunft
Das Gebäude verfiel zunehmend. Es befindet sich heute in Privatbesitz und ist nach dem derzeitigen Projektstand in einem schlechten Gesamtzustand. Welche Nutzung künftig möglich sein wird, können wir nicht beurteilen.
Was wir zeigen können
Unsere Darstellung ist eine Bildrekonstruktion nach historischen Außenansichten; ein vollständiges 3D-Modell liegt dafür noch nicht vor. Erhofftes Videomaterial könnte künftig Aufschluss über das Innere geben. Solange es nicht ausgewertet ist, ergänzen wir keine vermeintlich gesicherte Innenausstattung.